| Datum: | 06.10.2026 |
| Uhrzeit: | 17:00 - 18:00 |
| Ort: | Berlin Mitte |
Deutschland will seine Entwicklungspolitik neu ausrichten mit Blick auf deutsche Interessen und im Lichte einer neuen geopolitischen Lage. Dies hat bereits zu einer neuen, kontrovers diskutierten Strategie des Entwicklungsministeriums BMZ, zu anhaltenden Debatten zur Zukunft des BMZ selbst sowie zur Einrichtung einer prominent besetzten neuen „Nord-Süd-Kommission“ geführt, die in diesen Tagen ihre Arbeit aufnimmt.
Die entwicklungspolitische Nord-Süd-Kommission hat laut BMZ „das Ziel, die Beziehungen zu den Ländern des Globalen Südens zu intensivieren und zu einem globalen Netzwerk auszubauen“. Sie bringe „Akteure aus allen Weltregionen zusammen, um gemeinsame Lösungen für globale Herausforderungen zu entwickeln und Polarisierung zu überwinden.“
Mit dem ehemaligen deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz und der ehemaligen Präsidentin Costa Ricas, Laura Chinchilla soll die Kommission an die viel beachtete, von 1977 bis 1983 von Willy Brandt geleitete Nord-Süd-Kommission anschließen und innovative Vorschläge zur Zukunft der internationalen Zusammenarbeit erarbeiten.
Mit Dr. Henrik Maihack, dem Leiter des Sekretariats der Nord-Süd-Kommission, diskutiert das CHA die Ziele, die bisherigen Schritte wie auch die Kritik an den Plänen der neuen Nord-Süd-Kommission im Rahmen einer geschlossenen Veranstaltung.
Die Veranstaltungsteilnahme erfolgt auf Einladung und ist Vertreter*innen von CHA-Mitgliedsorganisationen vorbehalten.



