| Datum: | 04.03.2026 |
| Uhrzeit: | 15:00 - 16:15 |
| Ort: | Zoom |
Pooled funds sind die neue Hoffnung und neuestes Buzzword zugleich für eine humanitäre Hilfe, die seit 2025 in der Krise ist. Zwei Entscheidungen haben das Momentum und den Fokus auf UN Pooled Funds Anfang 2026 weiter verstärkt:
Erstens, die Entscheidung der USA, als Toppriorität ihres Engagements in 2026 2 Mrd. US$ für humanitäre Hilfe an die UN geführten Pooled Funds wie den Country Based Pooled Funds (CBPFs) zuzusagen. Und zweitens, die Ankündigung von Save the Children, eine der fünf größten internationalen humanitären NGOs, sich aus diesen CBPFs zurückzuziehen.
Auch die Bundesregierung plant, die deutsche Unterstützung für Pooled Funds stark zu erhöhen. Mit diesen Entwicklungen stellen sich zentrale Fragen, die eng mit der Zukunft der humanitären Hilfe zusammenhängen:
- Was sind eigentlich Pooled Funds, und welche Vor- und Nachteile bringen ihre verschiedenen UN, INGO oder lokal geführten Ansätze mit sich?
- Welchen Hintergrund hat der Fokus auf UN Pooled Funds als zentrales Instrument für humanitäre Hilfe?
- Welche Vorteile haben UN Pooled Funds und für wen? Können sie wie angestrebt einer lokal geführten humanitäre Hilfe wirklich zum Durchbruch verhelfen? Oder droht eine Politisierung der Hilfe, wie die US Zusage und ihre starke Konditionierung Kritiker*innen befürchten lässt?
- Sollten andere Akteure dem Beispiel von Save the Children folgen, und sich zugunsten von lokalen Hilfsorganisationen aus CBPFs zurückziehen?
Diese und weitere Fragen haben wir bei einem Online Talk der Reihe „Out of the Box“ diskutiert mit
- Abdurahman Sharif, Senior Director, Program Impact, Influencing and Humanitarian Affairs, Save the Children International
- Dr Yuliya Sporysh, CEO & Founder, NGO Divchata/Girls (Ukraine)
- Goda Milašiūtė, Research Fellow, CHA
Moderation: Ralf Südhoff, Direktor, CHA
Format: Online
Sprache: Englisch
Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet:



