Warum das BMZ mit seiner Reform die Entwicklungszusammenarbeit nicht zukunftsfähig macht, sondern mit dieser neuen, interessenorientierten Strategie vielmehr Gefahr läuft, sich von den klassischen Kernkompetenzen des Ministeriums abzuwenden, erklärt CHA Direktor Ralf Südhoff in diesem Gastbeitrag für Africa.Table. Die neue Strategie wird erhebliche Auswirkungen auf weitgehend vernachlässigte Regionen wie Asien, Lateinamerika, das südliche Afrika und Millionen betroffener Menschen haben. Außerdem könnte sie erhebliche Folgen für das Ministerium selbst haben, das versucht, seine Arbeit vollständig in die neue interessen- und sicherheitsorientierte Außenpolitik Deutschlands zu integrieren, um seinen politischen Gegnern zu gefallen – doch genau diese Strategie könnte sein zukünftiger Untergang sein:
30 Januar: „Wozu braucht es dann noch das BMZ?“
