Auf dem World Humanitarian Summit 2016 wurden mit den Grand Bargain weitreichenden Reformen im humanitären System beschlossen. Fünf Jahre später wurde mit dem GB 2.0 das Versprechen für Reformen erneuert – große Durchbrüche im Reformprozess blieben jedoch aus. Mit dem abrupten Rückzug des bisher mit Abstand größten humanitären Gebers USA steht das humanitäre System vor einer Zerreißprobe – und es wurde 2025 ein „Humanitarian Reset“ ausgerufen.
Was bedeuten diese Reformprozesse und wie ist ihr Fortschritt zu bewerten?
Was ist die Rolle Deutschlands in diesem System?
Wie können Geber ihrer Verantwortung gerecht werden?
Welche Maßnahmen sollten als erstes ergriffen werden?
Im Rahmen des CHA Arbeitsplans 2025-2027 wird zudem untersucht, welche evidenz-basierten “fair share” Modelle für öffentliche humanitäre Budgets und welche Kriterien für Priorisierungsprozesse auf Basis der humanitären Prinzipien sinnvoll sind. Dabei soll auch betrachtet werden, welchen Beitrag Ansätze eines collective leadership auf Geber-Akteursebene leisten, um donor accountability in den akuten Finanzierungs- und Priorisierungsprozessen sicherzustellen.
Ansprechpartner*in: Ralf Südhoff und Sonja Hövelmann


