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Towards a nexus that works? Joining forces in protracted conflicts2021-06-28T15:28:48+02:00

Towards a nexus that works? Joining forces in protracted conflicts

Datum: 17.06.2021
Uhrzeit: 15:00 - 16:30
Ort: online

Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Videoaufnahme des Events weiter unten


Am 17. Juni 2021 haben das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und das Centre for Humanitarian Action (CHA) zu folgender Veranstaltung geladen:

TOWARDS A NEXUS THAT WORKS? JOINING FORCES IN PROTRACTED CONFLICTS

Podiumsgäste und Publikum diskutierten in der Zoom-Veranstaltung den neuen gemeinsamen Bericht von IKRK, UNICEF und Weltbank, der die humanitäre und entwicklungspolitische Unterstützung für lokale Wasser- und Sanitärversorger*innen in langwierigen Krisen thematisiert.

Die Veranstaltung hat die Kernaussage des Berichts für eine stärkere Verzahnung von humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit (Dual Nexus) in langwierigen Konflikten untersucht, indem die Notwendigkeit dieses Nexus-Ansatzes, seiner Dilemmata, seiner Herausforderungen sowie seiner Chancen kritisch bewertet wurden.

Sobald die Wiedergabe des eingebetteten Videos gestartet wurde, können Sie direkt zu den verschiedenen Kapiteln der Aufnahme springen:

00:00 Eröffnung und Moderation von Andrea Steinke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, CHA
04:30 Präsentation von Dominick Revell de Waal, Senior Economist, Weltbank
17:40 Video vom Syrischen Arabischen Roten Halbmond (SARC) Abteilung Wasser & Rehabilitation (Ingenieur Khaled Shalak spricht)
25:45 Podiumsdiskussion mit den folgenden 4 Gästen:

  • Rodrigo Mena, Assistant Professor Humanitarian Aid and Disaster Governance, Erasmus University Rotterdam
  • Mohammad Said Al Hmaidi, Geschäftsführer, Water Sector Regulatory Council, Palästina
  • Michael Talhami, Senior Policy Advisor, IKRK
  • Dominick Revell de Waal, Senior Economist, Weltbank

66:12 Fragen aus dem Publikum, moderiert von Sonja Hövelmann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, CHA

Abstract der Veranstaltung:

Der langwierige Charakter von Krisen in Ländern, die von Fragilität, Konflikten und Gewalt geprägt sind, überschreitet die konventionellen Vorstellungen von Krisenmanagement (vor, während und nach der Krise) und stellt sowohl lokale Dienstleister*innen als auch internationale Hilfs- und Entwicklungsanbieter vor Herausforderungen. Es gibt oft keinen offensichtlichen Weg der Rückkehr aus langwierigen Krisen für Dienstleister*innen, wie der neue Bericht, der sich auf Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsdienste in städtischen Kontexten im Nahen Osten und Nordafrika konzentriert und gemeinsam von der Weltbank, UNICEF und dem IKRK veröffentlicht wurde, hervorhebt. Der Bericht befasst sich mit langwierigen städtischen Krisen, einschließlich bewaffneten Konflikten und Geflüchteten, die in host communities leben, und ist somit auch über die Region des Nahen Ostens und Nordafrikas und den WASH-Sektor hinaus von Bedeutung.