Europäische Vernetzung2022-07-06T15:04:47+02:00

Europäische Vernetzung

Vernetzung deutscher und europäischer Policy-Kapazitäten

Der Bedarf an humanitärer Hilfe hat sich seit dem Jahr 2000 fast verzwanzigfacht und das humanitäre System ist durch Herausforderungen wie langanhaltende Großkonflikte, den Schutz von humanitärem Raum und Völkerrecht sowie die Auswirkungen von Klimawandel und Covid-19 Pandemie zunehmend überfordert. Parallel hierzu hat mit dem World Humanitarian Summit 2016 und den Grand Bargain Beschlüssen eine umfassende Reformdebatte begonnen.

Insbesondere ähnlich positionierten öffentlichen europäischen Akteur*innen, die sich oben genannten Herausforderungen stellen wollen, fällt es jedoch im Lichte begrenzter institutioneller Kapazitäten schwer, die humanitäre Hilfe weiterzuentwickeln, relevante Debatten zu beeinflussen und internationales Agenda-Setting zu betreiben. Dies gilt auch für die deutsche Bundesregierung, obwohl ihr finanzielles Engagement sich allein seit 2010 um rund 2000% gesteigert hat und sie zum weltweit zweitgrößten humanitären Geber geworden ist. Auch zivile deutsche und viele europäische Akteur*innen stoßen in ihren Policy-Kapazitäten immer wieder an Grenzen und europäische humanitäre Thinktanks kooperieren nur begrenzt.

Das Identifizieren von Komplementaritäten und das Heben von Synergien zwischen den genannten Akteur*innen ist ein Lösungsansatz, um den Herausforderungen gemeinsam zu begegnen. Das Projekt verfolgt diesen Ansatz, indem es jenseits von Akteursebenen und regionalen Grenzen Raum für einen nicht-institutionellen Dialog schafft sowie Instrumente entwickelt, wie deutsche und ausgewählte europäische Akteur*innen gemeinsame Prioritäten definieren und in diesen Feldern die humanitäre Hilfe weiterentwickeln und den humanitären Raum schützen können.

Ansprechpartner*in: Sonja Hövelmann & Ralf Südhoff


Vernetzung deutscher und europäischer Policy-Kapazitäten ist Teil des Projekts „Stärkung der Programm- und Policy relevanten Fähigkeiten humanitärer Akteure in Deutschland“ (SPreAD), gefördert durch das Auswärtige Amt.

Tag der offenen Tür im Auswärtigen Amt

20.08.2022 10:00 - 18:00

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Am 20. und 21. August ist das CHA beim Tag der offenen Tür im Auswärtigen Amt vertreten - mit einem Stand und bei zwei Paneldiskussionen.

Forschungsreise: Wahrnehmung der deutschen humanitären Hilfe

30.06.2022

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Ab 29. Juni geht CHA Direktor Ralf Südhoff auf einer Forschungsreise der Frage nach, wie die deutsche und europäische humanitäre Hilfe international wahrgenommen sowie welches Profil und welches Verbesserungspotenzial ihr zugeschrieben werden.

The triple nexus in practice: challenges and proposals for the Spanish cooperation

28.06.2022 16:00 - 17:30

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Das Institute of Conflict and Humanitarian Action (IECAH) präsentiert den Bericht "The triple nexus in practice: challenges and proposals for the Spanish cooperation". In der Diskussion stellt CHA Direktor Ralf Südhoff die deutschen Erfahrungen vor.

Europäische Fahne

Zweites Treffen europäischer Think Tanks

16.06.2022 11:30 - 13:00

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Anknüpfend an das Netzwerktreffen in Berlin im März, haben sich im Juni auf Einladung des CHA und im Rahmen des SPreAD Europa Projekts humanitäre Think Tanks aus Europa ein weiteres Mal getroffen.

Workshop: Klimawandel und humanitärer Wandel

16.06.2022 10:00 - 16:00

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In diesem Workshop wurden die Auswirkungen des Klimawandels auf das humanitäre System und insbesondere die Praktiken, aber auch die Normen und Mandate der humanitären Hilfe betrachtet und die Herausforderungen für humanitäre Akteur*innen identifiziert.  

Humanitarian Talk: Quality Funding

23.03.2022 14:00 - 15:00

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CHA und NRC luden zu einem Humanitarian Talk zum Thema Quality Funding im Rahmen des European Humanitarian Forum.

Workshop europäischer Think Tanks

02.03.2022 10:00 - 15:30

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Auf Einladung des CHA und im Rahmen des SPreAD Europa Projekts trafen sich Anfang März führende Think Tanks aus Europa zu einem Workshop in Berlin.