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Humanitarian Reflections2020-01-22T12:25:18+01:00

Humanitarian Reflections

Datum: 04.02.2020
Uhrzeit: 13:00 - 16:00
Ort: Centre for Humanitarian Action (CHA)
Rungestraße 17
10179 Berlin
Material: 2020-02-04-einladung-humanitarians-reflections-friedenswarte.pdf

Sowohl Wissenschaftler*innen als auch Praktiker*innen beschäftigen sich mit zentralen Grundsatzthemen und Herausforderungen der humanitären Hilfe, wie der Rolle von lokalen Akteuren, der Politisierung von Hilfe oder der Verknüpfung mit Friedensarbeit. Während die Forschung gerade im Bereich der humanitären Hilfe versucht, praxisorientiert und angewandt zu sein, werden humanitäre Praktiker*innen angeregt, ihre Arbeit zunehmend zu theoretisieren und durch Monitoring, Analyse und Lernen zu verbessern und so Rechenschaftslegung und Effektivität zu erhöhen. Dabei findet allerdings selten ein Austausch zwischen Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen zu Erfahrungen und (Forschungs-)Ergebnissen statt. Deshalb möchten wir im Rahmen der Veranstaltung Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen miteinander ins Gespräch bringen.

Das Centre for Humanitarian Action (CHA) gemeinsam mit dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) und der Universität Siegen laden Sie herzlich zu folgender Veranstaltung ein:

Humanitarian Reflections
Humanitäre Grundsatzfragen aus Sicht von Wissenschaft und Praxis

Anmeldung bis zum 28.01.2020 unter info@chaberlin.org.

Programmablauf und alle weiteren Infos finden Sie auch hier.

PROGRAMM

Ab 12:30 Uhr: Leichter Lunch

13:00 Uhr: Kurzvorstellung des Sonderhefts durch die beiden Herausgeber*innen

13:15 Uhr: Lokalisierung – Inputs von Lena Bledau (Diakonie Katastrophenhilfe), Prof. Dr. Ulrike Krause (Universität Osnabrück) und Ole Hengelbrock (Caritas International)

14:15 Uhr: Politisierung – Inputs von Dr. Charlotte Dany (Friedensakademie Rheinland-Pfalz) und Robert Lindner (Oxfam Deutschland)

15:00 Uhr: Friedensförderung – Inputs von Dr. Kristina Roepstorff (CHA/Universität Magdeburg) und Fabian Böckler (Plan International)

15:45 Uhr: Abschließende Diskussion

Was können Praktiker*innen von einem machtkritischen Beitrag zu Lokalisierung lernen? Welche Erkenntnisse aus der Ebola Krise in Westafrika können auf die aktuellen Maßnahmen im Kongo übertragen werden? Wie können Forscher*innen ihre Ergebnisse so aufbereiten, dass die Praxis davon lernen kann? Wie können beide Seiten der Komplexität humanitärer Hilfe Rechnung tragen, z.B. durch Berücksichtigung lokaler Akteure, mehr Feldforschung vor Ort und differenzierten Begrifflichkeiten? Diese und andere Fragen möchten wir auf der Veranstaltung mit dem Ziel einer gemeinsamen Reflexion von Grundsatzthemen aus Sicht von Wissenschaft und Praxis diskutieren.

Ausgangspunkt für die Veranstaltung ist die Veröffentlichung des Sonderhefts „Humanitäre Hilfe und humanitäre Krisen“ der Zeitschrift Friedens-Warte, das die bislang wenig vernetzte Forschung zur humanitären Hilfe in Deutschland sichtbar machen will. Gemeinsam mit den Herausgeber*innen Prof. Dr. Andrea Schneiker (Universität Siegen) und Prof. Dr. Dennis Dijkzeul (Ruhr-Universität Bochum) lädt das Centre for Humanitarian Action (CHA) zu einer Vorstellung des Sonderhefts ein. Ganz im Zeichen eines fruchtvollen Dialoges zwischen Forschung und Praxis werden Autor*innen des Sonderhefts sowie Vertreter*innen von humanitären Organisationen zu ausgewählten Schwerpunktthemen einen Input geben (siehe Programmablauf), welche die Grundlage für eine anschließende gemeinsame Diskussion und Reflexion bieten.