centre for humanitarian action

Whose health matters?

von Andrea Steinke, Sonja Hövelmann (28.10.2021)

Skepsis und Widerstand gegenüber humanitären Gesundheitsmaßnahmen werden häufig mit Misstrauen und einem Mangel an Wissen und Vernunft zu erklären versucht. Anhand von drei Fallstudien argumentieren Andrea Steinke und Sonja Hövelmann jedoch, dass politisch-ökonomische Hintergründe, postkoloniale Kontinuitäten und neokoloniale Praktiken starke Einflüsse sind, die die Beziehungen bei globalen Gesundheitseinsätzen prägen.

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Das internationale humanitäre System. Eine Einführung

von Sonja Hövelmann (26.05.2021)

Humanitäre Hilfe – was ist das und wie funktioniert sie? Sonja Hövelmann erklärt das in ihrem jüngsten Paper aus der CHA-Pulikationsreihe to go. Für alle, die nochmal die Basics auffrischen wollen – oder die Freund*innen und Familie immer schon erklären wollten, was sie in ihrem Berufsalltag machen.

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Zeit für einen Neuanfang? 5 Jahre World Humanitarian Summit und Grand Bargain

von Ralf Südhoff, Goda Milasiute (06.05.2021)

Das Jahr 2021 könnte eine wichtige Zäsur für die globale humanitäre Hilfe wie auch den Grand Bargain (GB) werden. In der jüngsten CHA-Publikation analysieren Ralf Südhoff und Goda Milasiute, was die globale Initiative bislang erreicht hat, was die deutsche Bundesregierung und die Zivilgesellschaft hierzu beigetragen haben und was die Herausforderungen für einen möglichen „GB 2.0“ sind.

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Understanding counterterrorism and humanitarian action TO GO

von Charlotte Faltas (14.04.2021)

Seit 9/11 nehmen Sanktionen und sogenannte Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung zu. Das erschwert auch die Arbeit humanitärer Helfer*innen. Was es mit den Antiterrormaßnahmen auf sich hat und wie sie mit humanitärer Hilfe kollidieren, das zeigt die ehemalige CHA-Praktikantin Charlotte Faltas im neuen Paper der Publikationsreihe „Humanitäre Themen erklärt … to go“.

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The Triple Nexus in Mali: Coordination, Securitisation and Blurred Lines

von Andrea Steinke (22.03.2021)

Die gegenwärtige Situation in Mali – langwierige Vertreibungskrisen, bewaffneter Konflikt, steigende Nahrungsmittelunsicherheit – ist ein einschlägiges Beispiel für die Probleme, die durch den Triple Nexus angegangen werden sollen. Um somit dem Anspruch gerecht zu werden, durch die bessere Verzahnung von humanitären, entwicklungsorientierten und Friedensaktivitäten Not und ihre Ursachen zu überwinden. Andrea Steinke, wissenschaftliche Mitarbeiterin am CHA, skizziert den malischen Kontext auch als Brennglas für die verschiedenen Herausforderungen und Dilemmata des Triple Nexus Konzepts.

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Breaking the silence: Lessons from humanitarian access negotiations under counter-terrorism legislation in north-western Syria

von Lena Schellhammer (04.03.2021)

Am 15. März 2021 jährt sich die Syrien-Krise zum zehnten Mal. In unserer neuen Publikation analysiert Lena Schellhammer von der syrischen NGO Maram Foundation, wie sich westliche Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung auf humanitäre Verhandlungen in Syrien auswirken und den Zugang von Helfer*innen zu Menschen in Not schwächen. Lesen Sie selbst!

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The Triple Nexus in Practice: Challenges and Options for Multi-Mandated Organisations

von Ralf Südhoff, Sonja Hövelmann und Andrea Steinke (22.10.2020)

Das CHAvocado-Modell kann Hilfsorganisationen helfen den Triple Nexus zu operationalisieren, in dem es den organisatorischen internen Raum, den lokalen zivilen Raum sowie den Makroraum unter Einbeziehung internationaler Akteure näher beleuchtet. Aufbauend auf dieser räumlichen Analyse wurden im Rahmen dieser Untersuchung drei Optionen für Hilfsorganisationen identifiziert, wie sie sich am Triple Nexus beteiligen können: ein Kernansatz, ein proaktiver Ansatz und ein Kriterien gestützter lokaler Ansatz und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile.

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Triple Nexus in South Sudan: Learning from Local Opportunities

von Martin Quack und Ralf Südhoff (21.10.2020)

Der Südsudan ist eine aufschlussreiche Fallstudie um die Möglichkeiten und die kontroverseren Ideen innerhalb des Triple Nexus zu beleuchten. Die Merkmale der lang anhaltenden Krise im Land, ihre Ursachen und die langjährige Erfahrung mit einem pragmatischen, integrierten Ansatz auf Gemeindeebene machen den Triple Nexus für lokale Akteure zu einem interessanten Weg nach vorn.

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Triple Nexus in Pakistan: Ein Balanceakt zwischen dem Regierungsnarrativ und unabhängiger humanitärer Hilfe

von Sonja Hövelmann (06.10.2020)

Pakistan ist ein interessanter Fall für die Untersuchung des sogenannten Triple-Nexus-Ansatzes in der Praxis, da das Land häufig klimabedingten Katastrophen ausgesetzt ist und über umfangreiche Erfahrungen in der zivil-militärischen Zusammenarbeit verfügt. Sonja Hövelmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am CHA, zeichnet in dieser Studie Handlungsspielräume früherer humanitärer Einsätze in Pakistan nach und untersucht, wie sie die heutigen Beziehungen zwischen verschiedenen Akteuren prägen, die für eine wirksame Zusammenarbeit im Rahmen eines Triple-Nexus-Ansatzes entscheidend sind.

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Localisation and Shrinking Civic Space: Tying up the Loose Ends

von Kristina Roepstorff (15.05.2020)

Die Forderung nach einer Lokalisierung der humanitären Hilfe hat an Dynamik gewonnen. Was ist mit "lokal" gemeint - und wie gehen humanitäre Akteur*innen mit der zunehmenden Einschränkung ihres Handlungsspielraums um? Ein kritischer Blick von CHA-Fellow Dr. Kristina Roepstorff.

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Triple Nexus – Threat or Opportunity for the Humanitarian Principles?

von Marc DuBois (07.05.2020)

In diesem CHA-Diskussionspapier skizziert Marc DuBois das Potential des Triple Nexus, die humanitäre Hilfe effektiver zu gestalten und gleichzeitig den Respekt für die humanitären Prinzipien zu gewährleisten.

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TRIPLE NEXUS to go

von Sonja Hövelmann (30.03.2020)

In der neuen CHA-Publikationsreihe "… to go" werden komplexe Themen der humanitären Hilfe kurz und leicht verständlich erläutert. In dieser ersten Ausgabe soll der viel diskutierte und zugleich oft vage, undefinierte Triple Nexus entwirrt werden.

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Anti-Terrormaßnahmen und Sanktionsregime: Shrinking Space für Humanitäre Hilfsorganisationen

von Kristina Roepstorff, Charlotte Faltas, Sonja Hövelmann (27.02.2020)

In den letzten Jahrzehnten haben Staaten sowie zwischenstaatliche Organisationen zunehmend restriktive Gesetze und Richtlinien zur Terrorismusbekämpfung verabschiedet. Humanitäre Akteure berichten über desaströse Auswirkungen auf ihre alltägliche Arbeit. Dieser Beitrag führt in den aktuellen Stand zur Debatte ein.

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Haiti Ten Years After Douz Janvye

von Andrea Steinke (31.01.2020)

Zehn Jahre nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti wollen viele Haitianer*innen mit einem System brechen, das von der humanitären Community aufrecht erhalten wird. In ihrer neuesten Publikation beleuchtet CHA-Mitarbeiterin Andrea Steinke die humanitäre Situation im Land - und zieht eine kritische Bilanz.

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Migration and the Shrinking Humanitarian Space in Europe

von Kristina Roepstorff (15.10.2019)

Unsere neue wissenschaftliche Mitarbeiterin Kristina Roepstorff diskutiert in diesem Debattenbeitrag das Problem des shrinking humanitarian space in Europa. Neben den medial sehr präsenten Hindernissen bei der zivilen Seenotrettung wird der humanitäre Raum auch durch diverse andere umstrittene Maßnahmen in EU-Ländern beeinträchtigt.

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Wo steht die deutsche humanitäre Hilfe?

von Ralf Südhoff und Sonja Hövelmann (08.03.2019)

Deutschland hat sich mittlerweile als zweitgrößter Geberstaat positioniert, was angesichts einer rasant wachsenden Zahl an Menschen in Not von extrem großen Wert ist. Jedoch hat Deutschlands finanzielles Engagement nicht Schritt gehalten mit der Ausweitung seiner politischen und strategischen Kapazitäten. Personalmangel wie auch strukturelle Probleme verhindern, dass Deutschland sein Potenzial als führender humanitärer Akteur voll entfalten kann.

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Lokalisierung und humanitäre Prinzipien – die Bedeutung des Community Engagement

von Inez Kipfer-Didavi (01.05.2018)

Lokale Akteurinnen und Akteure können die humanitären Prinzipien durchaus umsetzen, doch auch für sie bedeutet dies in bestimmten Kontexten eine Herausforderung. Um diese anzugehen, müssen die Akteur*innen institutionell und finanziell stärker werden. Grundlage dafür ist ein weit gefasster Lokalisierungsansatz.

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Lokale Hilfe und internationale Hilfsorganisationen – ein Gegensatz?

von Ed Schenkenberg van Mierop (01.05.2018)

Das Ziel der höheren finanziellen Förderung von lokalen Akteur*innen als Teil des Grand Bargain könnte eine Chance sein, damit die Bedürftigsten die Hilfe erhalten, die sie wirklich benötigen. Aber wer ist ein „lokaler Akteur“? Stehen sie vor größeren Herausforderungen, als ihre internationalen Partner, wenn es darum geht, unparteiische Hilfe zu leisten? Und ist die Frage lokal versus international wirklich immer zielführend, oder geht es oft eher um die Fähigkeiten einer Organisation?

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Hilfe in Konflikten und die humanitären Prinzipien – ein Widerspruch?

von Julia Steets und Katherine Haver (01.05.2018)

Die Umsetzung unparteiischer Hilfe stellt Hilfsorganisationen vor große Herausforderungen. Doch es gibt Erfahrungen und spezifische Wege, diese anzugehen, etwa durch eine offene Diskussion über Kompromisse oder die Einführung eines ethischen Risikomanagements. Diese und andere Ansätze haben sich bei Organisationen bewährt, die auch in sehr unsicheren Kontexten kontinuierlich präsent bleiben. Für deutsche Organisationen stellt sich die Frage: Können sie einen nennenswerten Mehrwert beitragen? Oder wäre es effizienter und effektiver, andere Organisationen zu unterstützen?

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Die Zukunft der humanitären Hilfe: Gedanken zur Unparteilichkeit

von Antonio Donini (01.05.2018)

Der Humanitarismus steckt in der Krise – aber wo genau liegen die aktuellen Herausforderungen? Und wie könnte sich das humanitäre System in Zukunft verändern? Werden westliche Akteure zunehmend die Kontrolle verlieren und andere Zentren des humanitären Denkens und Handelns aufblühen? Und müssen Hilfsorganisationen neue Wege zur Finanzierung ihrer Aktivitäten finden?

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Allein nach dem Maß der Not?

von Martin Quack (Hrsg.) (01.05.2018)

Humanitäre Hilfsorganisationen sind dem Prinzip der Unparteilichkeit verpflichtet. Das heißt: Die Hilfe muss sich allein nach dem Bedarf richten. Sie muss sich auf die Bedürftigsten konzentrieren – unabhängig von ethnischer Herkunft oder politischer oder religiöser Überzeugung. In der Theorie ist das glasklar und nachvollziehbar. Aber humanitäre Helferinnen und Helfer erleben täglich, wie schwierig es ist, dieses Prinzip umzusetzen.

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Herausforderung humanitäre Hilfe

von Martin Quack (01.01.2016)

Was macht gute humanitäre Hilfe aus? Wie unabhängig kann und sollte sie sein? Wie wichtig sind die humanitären Prinzipien und wie setzen wir diese in der Praxis konkret um? Immer wieder wird uns dabei deutlich, dass wir in Deutschland relativ wenig zu diesen Fragen debattieren. Wieso ist das so? Die vorliegende Studie untersucht diese Herausforderungen. Sie versucht eine Bestandsaufnahme und analysiert die Defizite in Deutschland. Gleichzeitig soll sie die Grundlage schaffen für mehr Reflexion und Debatte und dabei konkrete Initiativen in diese Richtung anstoßen.

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Vor welchen Fragen steht die Humanitäre Hilfe?

von Martin Quack (01.08.2018)

Ideen für Analyse, Debatte und Vermittlung für das Centre for Humanitarian Action (CHA).

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